Diese Seite unterstützt Ihren Browser nur begrenzt. Wir empfehlen, zu Edge, Chrome, Safari oder Firefox zu wechseln.

Ein Löffel täglich. Vegan. Qualitätsgeprüft.
Jetzt Mini testen.

Herzlichen Glückwunsch! Ihre Bestellung ist für den kostenlosen Versand qualifiziert. Versandkostenfrei ab 79 EUR / CHF. Sie sind nur noch CHF 79 vom kostenlosen Versand entfernt.

Warenkorb 0

Sorry, es sieht so aus, als hätten wir nicht genug auf Lager von diesem Produkt.

Kombinieren mit
Zwischensumme Kostenlos
Versand, Mehrwertsteuer und Rabattcodes werden an der Kasse berechnet

Meer - Unser größtes Nachhaltigkeits-Konto im Dispo

Meer - Unser größtes Nachhaltigkeits-Konto im Dispo

Wenn wir über Nachhaltigkeit reden, reden wir über Wälder, Äcker, Autos, Heizungen. Alles an Land. Das Meer kennen die meisten aus dem Urlaub – als Kulisse, nicht als Lebensgrundlage. Genau da liegt der Denkfehler. Für mich ist das Meer das größte Konto, das wir als Menschheit haben. Und wir heben seit Jahrzehnten mehr ab, als nachkommt.

Nachhaltig gefischt - bis zum letzten

Am 16. Juni 2026 hat die Welternährungsorganisation FAO ihren neuen Weltfischereibericht vorgelegt. Die Leitzahl: Nur noch 62,4 Prozent der untersuchten Fischbestände gelten als nachhaltig befischt, Datenstand 2023. Zwei Jahre zuvor waren es 64,5 Prozent. Heißt: Mehr als ein Drittel ist überfischt. Und der langfristige Trend zeigt in die falsche Richtung.

Neben der Überfischung sind die Meeresbewohner durch die Ozeanverschmutzung stark giftigen Substanzen ausgesetzt. Der Verzehr von Fisch bietet allerdings gesundheitliche Vorteile fürs Herz-Kreislauf-System, entzündliche Krankheiten und Stoffwechsel. Wie kommen wir also an die gesunden Fischöle? Ganz einfach, indem wir es den Fischen nachmachen und Algen essen. dadurch beziehen wir direkt ihre guten Omega-3-Fettsäuren. 

Das Meer bezahlt unsere Klimarechnung – noch.

Rund ein Viertel des CO2, das wir ausstoßen, nimmt der Ozean auf. Dazu etwa 90 Prozent der zusätzlichen Wärme, die der Treibhauseffekt erzeugt. Ohne diesen Puffer wäre die 1,5-Grad-Grenze längst deutlich überschritten. Aber auch dieses Konto hat ein Limit: Forschende der ETH Zürich haben gezeigt, dass die Meere während der Rekord-Hitzewelle 2023 spürbar weniger CO2 geschluckt haben als erwartet. Klartext: Der Puffer, auf den wir uns alle verlassen, ist kein Naturgesetz.

Am Meer hängt der Teller von Milliarden.

Laut FAO decken Fisch, Muscheln und Krebstiere mindestens ein Fünftel des tierischen Eiweißes von 3,1 Milliarden Menschen. Wer Bestände leerfischt, spart nichts – er verschiebt die Rechnung. Auf Küstenregionen, auf ärmere Länder, auf unsere Kinder. Das ist kein Nischenthema für Meeresbiologen. Das ist Ernährungssicherheit.

Was allen gehört, schützt niemand.

Die Hohe See liegt jenseits aller Landesgrenzen und bedeckt fast die Hälfte der Erdoberfläche. Jahrzehntelang galt dort im Kern: Wer zuerst kommt, fischt zuerst. Seit dem 17. Januar 2026 ist das UN-Hochseeschutzabkommen in Kraft – erstmals verbindliche Regeln für die größte Allmende der Welt. Ein echter Fortschritt. Nur: Ein Abkommen ist ein Kontoauszug, noch keine Einzahlung. Schutzgebiete müssen ausgewiesen, Kontrollen durchgesetzt werden. Sonst bleibt es Papier.

Natürlich brauchen wir das Meer auch als Wirtschaftsraum. Fischerei, Schifffahrt, Offshore-Wind, Millionen Arbeitsplätze – das ist berechtigt, und niemand will einen Zaun ums Meer ziehen. Die FAO zeigt sogar selbst: Wo Bestände gut gemanagt werden, erholen sie sich. Aber genau das ist der Punkt. Nachhaltige Meereswirtschaft heißt nicht „Finger weg“. Sie heißt: von den Zinsen leben, nicht von der Substanz.

Deshalb gibt es Big Blue Dogs. Nicht, weil das Meer gerade ein schönes Marketingthema ist. Sondern weil ich überzeugt bin, dass wir mit dem Meer wirtschaften können statt gegen es – wenn wir es ernst meinen. Wie das im Napf konkret aussieht, erzähle ich im nächsten Beitrag.

Das Meer kann sich erholen, wenn man es lässt – die gut gemanagten Bestände beweisen es. Politik, Unternehmen, wir: Jeder hat eine Hand an diesem Konto. Ich finde: Wer vom Meer lebt – und das tun wir alle –, sollte endlich anfangen einzuzahlen.

3er Bundle
500 ml

3er Bundle<br/> 500 ml

Das bekommen Sie:

Einmallieferung
3 x 500 ml

Flaschen je Lieferung:

mind. 1 x 3 Flaschen

Anzahl Lieferungen:

1

Laufzeit:

keine

Preis je Flasche:

202.50 CHF
statt 3 x 75 CHF bei Einzelbestellung

Einzelbestellung
500 ml

Einzelbestellung <br/>500 ml

Das bekommen Sie:

Einmallieferung

Flaschen je Lieferung:

nach Wunsch

Anzahl Lieferungen:

1

Laufzeit:

keine

Preis je Flasche:

75 CHF
= 50 Tagesrationen: nur 1.50 CHF pro Ration

Mini Big Blue Dogs
100 ml

Mini Big Blue Dogs<br/>100 ml

Das bekommen Sie:

Einmallieferung

Flaschen je Lieferung:

nach Wunsch

Anzahl Lieferungen:

1

Laufzeit:

keine

Preis je Flasche:

22.50 CHF